Herkunft: Smaragdesthes africana oertzeni stammt aus Kenia und Tansania, wo er mittelmäßig feuchte Gebiete mit Bewuchs bewohnt.
Beschreibung: Dieser wunderschön lila-schillernde Käfer erreicht als Adulti eine Größe von 15 bis 20 Millimetern. Eine Geschlechtebestimmung ist nur schwer möglich, da sich Männchen und Weibchen fast vollständig gleichen. Nur ein leichter Größenunterschied ist feststellbar.
Die Entwicklungsdauer der Larven beträgt etwa vier Monate. Nach zirka drei Monaten verpuppen sie sich, bis sie nach etwa zwei weiteren Monaten schlüpfen. Die adulten Käfer leben etwa ein halbes Jahr.
Haltung: Smaragdesthes africana oertzeni pflegt man am besten in hohen Terrarien, da die Tiere gerne fliegen. Dennoch sollten einige Kletteräste zur Verfügung stehen. Will man echte Pflanzen einbringen, besteht die Gefahr, dass diese angefressen werden. Zudem erschwert es die Entnahme der Larven. Allenfalls eignen sich ungiftige Pflanzen. Für zirka 20 adulte Tiere ist eine Grundfläche von 30 mal 30 Zentimetern ausreichend. Der Bodengrund sollte mindestens 10 bis 15 Zentimeter hoch eingebracht werden. Walderde mit weißfaulem Holz (zwischen den Fingern leicht zu zerreiben) und etwas Perde- oder Kuhmist und verrottendem Obst hat sich bewährt. Verfügt man nicht über den Luxus eines Terrarienzimmers, kann man auch auf die Zugabe von Mist verzichten, obwohl dieser keine starke Geruchsquelle darstellt, wenn er mit Erde vermischt ist. Der Boden sollte locker sein, damit sich die Larven fortbewegen können. Es empfiehlt sich, die Larven einzeln oder in kleinen Gruppen in Behältern mit mindestens einem Liter Substrat aufzuziehen, da diese bei mangelndem Futterangebot kannibalistisch sein können.
Smaragdesthes oertzeni ist sehr sonnenhungrig, daher sollte man den Käfern eine Beleuchtungsquelle gönnen. Die Temperaturen sollten zwischen 25 und 30 Grad tagsüber und Zimmertemperatur nachts liegen. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Schnitt 50 bis 70 Prozent betragen.
Futter: Als Futter für die Käfer eignen sich überreife Früchte wie Bananen, Äpfel, Trauben und Mango. Manche Halter füttern auch Honig mit Bier, wobei man darauf achten muss, dass die Käfer in Schalen mit flüssigem Futter leicht ertrinken können.
Bericht & Bilder: Sandra Doerr & Andreas Streit, Terraristikecke.de
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